Helena Tonkovic

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

„Mut steht am Anfang des Handelns. Glück am Ende.“

(Demokrit, Philosoph)

Herzlich Willkommen

Es gibt Momente im Leben, in denen wir uns mit Herausforderungen konfrontiert sehen, die uns überfordern. Ob Stress, Ängste, Depressionen, Lebenskrisen oder zwischenmenschliche Probleme – manchmal reicht es nicht aus, sich allein durch diese schwierigen Phasen zu kämpfen. Ich biete Ihnen einen sicheren Raum, in dem Sie Unterstützung und Verständnis finden können.

Psychotherapie hilft Ihnen, sich selbst besser zu verstehen und Lösungen für Ihre aktuellen Probleme zu finden. Mit einfühlsamer Begleitung und wissenschaftlich fundierten Methoden begleite ich Sie auf dem Weg zu mehr Lebensqualität und innerer Balance.

Ich setze auf eine vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Denn jeder Mensch ist einzigartig – und so ist auch jeder therapeutische Prozess.

Vertrauen und Diskretion stehen hier an erster Stelle. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen ersten Schritt in Richtung Veränderung zu gehen. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch und erfahren Sie, wie Psychotherapie Ihnen dabei helfen kann, Ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Ihr Weg zu mehr innerer Ruhe und Zufriedenheit beginnt hier.

Es gibt Momente im Leben, in denen wir uns mit Herausforderungen konfrontiert sehen, die uns überfordern. Ob Stress, Ängste, Depressionen, Lebenskrisen oder zwischenmenschliche Probleme – manchmal reicht es nicht aus, sich allein durch diese schwierigen Phasen zu kämpfen.

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Ich biete Ihnen einen sicheren Raum, in dem Sie Unterstützung und Verständnis finden können.

Psychotherapie hilft Ihnen, sich selbst besser zu verstehen und Lösungen für Ihre aktuellen Probleme zu finden. Mit einfühlsamer Begleitung und wissenschaftlich fundierten Methoden begleiten ich Sie auf dem Weg zu mehr Lebensqualität und innerer Balance.

Ich setze auf eine vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Denn jeder Mensch ist einzigartig – und so ist auch jeder therapeutische Prozess.

Vertrauen und Diskretion stehen hier an erster Stelle. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen ersten Schritt in Richtung Veränderung zu gehen. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch und erfahren Sie, wie Psychotherapie Ihnen dabei helfen kann, Ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

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Verhaltenstherapie

Wie funktioniert Verhaltenstherapie?

Im Mittelpunkt der Verhaltenstherapie steht die Zusammenarbeit zwischen Therapeut*in und Klient*in. Gemeinsam werden die individuellen Probleme und Anliegen besprochen, und es werden Strategien entwickelt, die zu den persönlichen Zielen passen. Dabei lernen Klient*innen, ihre Denkmuster zu hinterfragen und dysfunktionale Verhaltensweisen durch positive zu ersetzen. Dazu werden Techniken wie:

  • Kognitive Umstrukturierung
  • Konfrontationstherapie
  • Entspannungstechniken
  • Achtsamkeitstraining

eingesetzt. Diese Methoden fördern nicht nur die Veränderung von negativen Denkmustern, sondern auch eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität.

Für wen ist Verhaltenstherapie geeignet?

Verhaltenstherapie kann Menschen in jedem Lebensalter unterstützen. Sie ist besonders hilfreich bei:

  • ADHS
  • Autismus-Spektrum
  • Ängsten und Phobien
  • Depressionen und niedergeschlagenem Gefühl
  • Stress und Burnout
  • Zwangsgedanken und -handlungen
  • Schlafstörungen
  • Lebenskrisen oder Traumata

Die Therapie ist jedoch nicht nur für Menschen mit psychischen Erkrankungen von Nutzen. Auch Menschen, die ihre persönliche Weiterentwicklung vorantreiben möchten oder die mit herausfordernden Lebenssituationen konfrontiert sind, können von der Verhaltenstherapie profitieren.

Warum Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine der am besten erforschten Therapieformen und hat sich als äußerst wirksam in der Behandlung unterschiedlichster psychischer Beschwerden bewährt. Sie ist strukturiert, pragmatisch und ermöglicht schnelle Fortschritte, sodass Klient*innen bereits nach kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung ihres Wohlbefindens erleben.

Vereinbaren Sie Ihr erstes Gespräch

Wenn Sie Interesse an einer Verhaltenstherapie haben oder Fragen zu diesem Ansatz, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Ich biete Ihnen eine vertrauensvolle und wertfreie Atmosphäre, in der Sie sich sicher fühlen können. Gemeinsam erarbeiten wir einen Plan, der zu Ihren Bedürfnissen und Zielen passt. Starten Sie noch heute den ersten Schritt in ein erfüllteres Leben.

Meine Vorgehensweise in der Verhaltenstherapie

Verhalten und Denkmuster erkennen

Ein wesentlicher Bestandteil ist das Erkennen und Verändern von ungünstigen Denkmustern, die oft zu belastendem Verhalten führen.

Zielorientierung

Die Therapie ist klar strukturiert und zielgerichtet. Gemeinsam definieren wir konkrete Ziele, die wir Schritt für Schritt angehen.

Praktische Übungen

Sie werden aktiv in den therapeutischen Prozess eingebunden. Durch gezielte Übungen lernen Sie, Ihre Denkmuster zu hinterfragen und zu verändern.

Nachhaltige Veränderungen

Ich lege großen Wert darauf, dass die erlernten Fähigkeiten und Techniken auch langfristig in Ihrem Alltag angewendet werden können.

Themenschwerpunkte

Angststörungen
und Phobien

Zwangsstörungen

Depressionen

Neurodiversität

Essstörungen

Suchterkrankungen

PTBS und andere Belastungs-
störungen

Persönlichkeits-
störungen

Selbstwertprobleme und negative Glaubenssätze

Beziehungs-probleme

Stressbewältigung und Burnout-
Prävention

weitere Verhaltensstörungen und emotionale Störungen

Mein Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, sowie an Erwachsene jeden Alters.
*Auf Anfrage biete ich psychotherapeutische Unterstützung auch in Englisch und BKS
(bosnisch/kroatisch/serbisch) an.

Rahmenbedingungen

Erstgespräch

Im Erstgespräch geht es nicht nur darum, Ihre Symptome oder Probleme zu verstehen, sondern auch darum, eine vertrauensvolle Grundlage für die Zusammenarbeit zu schaffen. Wir klären Ihre Ziele für die Therapie und erörtern, welche therapeutischen Ansätze für Sie sinnvoll sein könnten. Sie haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich einen Eindruck von meiner Arbeitsweise zu verschaffen.

Das Erstgespräch dauert in der Regel 50 Minuten und stellt keine Verpflichtung zur Fortführung der Therapie dar. Es ist eine Gelegenheit, herauszufinden, ob die Chemie stimmt und ob Sie sich mit mir als Therapeutin wohlfühlen. Ihre persönliche Entscheidung, ob und wie Sie den therapeutischen Prozess fortsetzen möchten, steht dabei immer im Mittelpunkt.

Honorar

Das Honorar für das Erstgespräch sowie für alle weiteren Therapiesitzungen (á 50 Minuten) beträgt € 90,-. Das Honorar für das Erstgespräch ist vor Ort in bar zu bezahlen.

Absageregelung

Einen vereinbarten Termin können Sie spätestens 48 Stunden im Vorhinein absagen, ohne dass Kosten für Sie entstehen.

Kostenzuschuss

Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision kann ich nicht mit den Krankenkassen abrechnen und daher ist kein Kostenzuschuss möglich. Aber: aufgrund dieser Tatsache fällt der Honorarsatz geringer aus, um dies für Sie auszugleichen.

Verschwiegenheit

Als Psychotherapeutin bin ich gemäß § 45 BGBl. I Nr. 49/2024 zur Verschwiegenheit über alle in Ausübung meines Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

Kontakt

Gerne können Sie mir eine Terminanfrage über das Kontaktformular übermitteln oder auch direkt per E-Mail an praxis@psychotherapie-tonkovic.at schicken

Datenschutzerklärung

Links

Kontakte für akute krisen und psychische Notfälle

      • Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche und deren
        Bezugspersonen

        24-Stunde-Helpline
        147

          • Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche und deren
            Bezugspersonen

            24-Stunde-Helpline
            147

          Angststörungen und Phobien

           

          Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und sind durch übermäßige, anhaltende Angstreaktionen gekennzeichnet. Während Angst grundsätzlich eine evolutionär sinnvolle Schutzfunktion erfüllt, kommt es bei einer Angststörung zu einer Fehlregulation dieser Reaktion. Neurobiologisch spielen unter anderem Veränderungen in der Aktivität von Gehirnregionen wie der Amygdala sowie im Neurotransmitterhaushalt eine Rolle. Lerntheoretische Modelle betonen die Bedeutung von Konditionierungsprozessen, durch die ursprünglich neutrale Reize mit Angst verknüpft werden können. Typische Erscheinungsformen sind generalisierte Angststörung, Panikstörung oder spezifische Phobien.

          Ziel in der therapeutischen Arbeit ist es, dysfunktionale Denkmuster zu verändern, angstbesetzte Situationen schrittweise zu bewältigen und die Selbstregulation zu stärken. Um so eine Verbesserung der Alltagsfunktionalität wieder herzustellen.

          Zwangsstörungen

           

          Zwangsstörungen sind durch wiederkehrende, aufdringliche Gedanken (Zwangsgedanken) und/oder ritualisierte Handlungen (Zwangshandlungen) gekennzeichnet. Die Betroffenen erleben diese Inhalte meist als belastend und schwer kontrollierbar, erkennen jedoch häufig deren Unangemessenheit. Zwangshandlungen werden oft ausgeführt, um Angst oder innere Anspannung kurzfristig zu reduzieren.

          Diskutiert werden unter anderem Funktionsveränderungen in kortiko-striatalen Regelkreisen sowie ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern wie Serotonin. Lerntheoretische Modelle erklären die Aufrechterhaltung durch negative Verstärkung – kurzfristige Angstreduktion stabilisiert die Zwangshandlungen langfristig.
          Ziel ist es, den Umgang mit den Zwangsgedanken zu verändern und zwanghaftes Verhalten schrittweise abzubauen.

          Depressionen

           

          Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und sind durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und eine verminderte Antriebsfähigkeit gekennzeichnet. Neurobiologisch werden unter anderem Veränderungen im Gleichgewicht von Neurotransmittern wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sowie funktionelle und strukturelle Veränderungen in bestimmten Hirnregionen diskutiert.

          Typische Symptome umfassen gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme sowie Gefühle von Wertlosigkeit oder Schuld. In schweren Fällen können auch Suizidgedanken auftreten.

          Ziel ist es, negative Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, emotionale Stabilität zu fördern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

          Neurodiversität

           

          Neurodiversität beschreibt ein wissenschaftlich und gesellschaftlich etabliertes Konzept, das neurologische Unterschiede als natürliche Varianten menschlicher Informationsverarbeitung versteht, anstatt sie ausschließlich als Defizite oder Störungen zu betrachten. Dazu zählen unter anderem Erscheinungsformen wie Autismus, ADHS, Legasthenie oder Hochbegabung.

          Diese Unterschiede betreffen beispielsweise Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung und soziale Kognition. Neurodivergente Ausprägungen gehen dabei häufig sowohl mit spezifischen Herausforderungen als auch mit individuellen Stärken einher.

          Einschränkungen entstehen oft nicht allein durch die neurologische Besonderheit, sondern durch eine mangelnde Passung zwischen individuellen Bedürfnissen und äußeren Anforderungen.

          Ziel eines neurodiversitätsorientierten Ansatzes ist es, Unterschiede wertzuschätzen, Teilhabe zu ermöglichen und sowohl Ressourcen als auch Unterstützungsbedarfe differenziert zu berücksichtigen.

          Essstörungen

           

          Essstörungen sind schwerwiegende psychische Erkrankungen, die durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen, zum eigenen Körper und zum Gewicht gekennzeichnet sind. Sie gehen häufig mit intensiven gedanklichen und emotionalen Belastungen einher und können erhebliche körperliche Folgen haben. Zu den häufigsten Formen zählen Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) sowie die Binge-Eating-Störung. Typische Merkmale sind restriktives Essverhalten, wiederkehrende Essanfälle, kompensatorische Maßnahmen (wie Erbrechen oder exzessiver Sport) sowie eine übermäßige Beschäftigung mit Figur und Gewicht.

          Die Behandlung erfolgt im Rahmen der psychotherapeutischen Arbeit sowie durch medizinische und ernährungstherapeutische Begleitung. Ziel ist es, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, zugrunde liegende psychische Faktoren zu bearbeiten und die körperliche sowie psychische Stabilität langfristig wiederherzustellen.

          Suchterkrankungen

           

          Suchterkrankungen (Abhängigkeitserkrankungen) sind chronische psychische Störungen, die durch ein starkes Verlangen nach einer Substanz (zum Bsp. Alkohol, Nikotin) oder einem Verhalten (zum Bsp. Glücksspiel) gekennzeichnet sind, verbunden mit einem verminderten Kontrollvermögen über Konsum oder Ausführung. Trotz negativer gesundheitlicher, sozialer oder beruflicher Konsequenzen wird das Verhalten häufig fortgesetzt. Eine zentrale Rolle spielt das sogenannte Belohnungssystem im Gehirn, insbesondere dopaminerge Prozesse, die zur Verstärkung des Suchtverhaltens beitragen. Lernmechanismen wie Konditionierung sowie Faktoren wie Stress, Traumata oder soziale Einflüsse tragen zur Entstehung und Aufrechterhaltung bei.

          Typische Merkmale sind Craving (starkes Verlangen), Toleranzentwicklung, Entzugssymptome sowie die Einengung auf das Suchtmittel oder -verhalten. Im Verlauf kann es zu einer zunehmenden Vernachlässigung anderer Lebensbereiche kommen. Ziel ist es, die Abstinenz oder Kontrolle des Verhaltens zu fördern, Rückfälle zu vermeiden und die körperliche sowie psychische Gesundheit nachhaltig zu stabilisieren.

           
          PTBS, Traumata und andere Belastungsstörungen

           

          Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Traumata und andere Belastungsstörungen sind psychische Erkrankungen, die nach extrem belastenden oder lebensbedrohlichen Ereignissen auftreten können. Solche Ereignisse umfassen unter anderem Unfälle, körperliche oder sexuelle Gewalt, Naturkatastrophen oder Kriegserlebnisse. Betroffene erleben wiederkehrende belastende Erinnerungen, starke emotionale Reaktionen und Vermeidungsverhalten, die das alltägliche Leben erheblich einschränken können.

          Veränderungen im Gehirn, etwa in der Amygdala, dem Hippocampus und dem präfrontalen Kortex, beeinflussen die Verarbeitung von Angst, Stress und Erinnerungen. Traumatische Erlebnisse können zu einer Überaktivierung des Stresssystems führen, was die Entstehung von PTBS und anderen Belastungsstörungen begünstigt.

          Typische Symptome sind Flashbacks, Albträume, emotionale Taubheit, übermäßige Schreckreaktionen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Vermeidung von traumabezogenen Situationen. Andere Belastungsstörungen, wie akute Belastungsreaktionen oder Anpassungsstörungen, weisen ähnliche, jedoch meist zeitlich begrenzte Muster auf. Ziel ist die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse, die Reduktion von Symptomen und die Wiederherstellung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.

           
          Persönlichkeitsstörungen

           

          Persönlichkeitsstörungen sind psychische Erkrankungen, die durch tief verankerte, unflexible Muster in Denken, Fühlen und Verhalten gekennzeichnet sind. Diese Muster führen zu Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstwahrnehmung und emotionaler Regulation und beeinträchtigen häufig die Lebensführung über längere Zeiträume. Sie entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer, neurobiologischer, psychologischer und sozialer Faktoren. Dazu zählen biologische Vulnerabilitäten, frühkindliche Erfahrungen, Bindungsmuster sowie wiederkehrende maladaptive Denk- und Verhaltensweisen.

           

          Typische Merkmale umfassen starke Stimmungsschwankungen, Angst vor Zurückweisung, Schwierigkeiten mit Impulskontrolle oder übersteigerte Selbstbezogenheit. Ziel ist es, dysfunktionale Muster zu erkennen, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln, emotionale Stabilität zu fördern und die Beziehungsfähigkeit zu verbessern.

          Selbstwertprobleme und negative Glaubenssätze

           

          Selbstwertprobleme und negative Glaubenssätze beschreiben anhaltende Zweifel an der eigenen Person, ein vermindertes Selbstvertrauen und die Tendenz, sich selbst abzuwerten. Negative Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen, die das Denken, Fühlen und Handeln stark beeinflussen können. Kritische Erfahrungen wie Ablehnung, Überforderung oder emotionale Vernachlässigung können die Entwicklung eines negativen Selbstbildes begünstigen.

          Typische Symptome sind Selbstkritik, Unsicherheit, Perfektionismus, Schwierigkeiten Grenzen zu setzen, Angst vor Ablehnung oder Rückzug aus sozialen Situationen. Langfristig können sie das psychische Wohlbefinden, die Lebenszufriedenheit und die Beziehungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Ziel in der Psychotherapie ist es, dysfunktionale Glaubenssätze zu erkennen, durch realistische und positive Überzeugungen zu ersetzen und das Selbstvertrauen sowie die emotionale Resilienz zu stärken.

           
          Beziehungsprobleme

           

          Beziehungsprobleme beschreiben wiederkehrende Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen und sozialen Beziehungen, die Partnerschaften, Freundschaften oder familiäre Bindungen betreffen können. Sie äußern sich häufig durch Konflikte, Missverständnisse, Kommunikationsprobleme oder eine unzureichende emotionale Nähe, was zu Belastungen und Unzufriedenheit bei den Betroffenen führt.

          Typische Anzeichen sind häufige Streitigkeiten, Rückzug oder Vermeidung, mangelnde Intimität, Eifersucht oder Misstrauen. Langfristig können ungelöste Beziehungsprobleme zu emotionalem Stress, psychischer Belastung oder sogar körperlichen Beschwerden führen.

          Ziel ist es, die gegenseitige Verständigung zu verbessern, Konfliktbewältigungsstrategien zu entwickeln, emotionale Nähe zu fördern und die Beziehung nachhaltig zu stabilisieren.

           
          Stressbewältigung und Burnout-Prävention

           

          Stressbewältigung und Burnout-Prävention bezeichnen die Fähigkeit, mit inneren und äußeren Belastungen flexibel und gesund umzugehen und umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung eines Zustands emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierter Leistungsfähigkeit, der vor allem im Zusammenhang mit chronischer beruflicher Überlastung beschrieben wird. Stress entsteht, wenn Anforderungen als bedeutsam bewertet werden und die verfügbaren Ressourcen zur Bewältigung als unzureichend eingeschätzt werden. Kurzfristiger Stress kann leistungssteigernd wirken, während chronischer Stress mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

          Ziel im psychotherapeutischen Kontext ist es, die individuelle Belastungsreaktion zu regulieren, die Resilienz zu stärken und langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Dazu zählen der Aufbau gesunder Arbeitsstrukturen, die Förderung von Erholungsphasen, realistische Zielsetzung, Abgrenzungsfähigkeit sowie die Stärkung von Bewältigungsstrategien.

           
          Weitere Verhaltens- und emotionale Störungen

           

          Verhaltens- und emotionale Störungen umfassen psychische Auffälligkeiten, die sich in unangemessenem Verhalten, starken Stimmungsschwankungen oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation zeigen. Sie treten häufig bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, können aber auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben.

          Ein Zusammenspiel durch genetische Vulnerabilitäten, neurobiologische Besonderheiten, belastende Lebensumstände, ungünstige Erziehungs- oder Bindungsmuster sowie erlernte Verhaltensstrategien können Störungen im Verhalten und in der Emotionalität entstehen. Dysfunktionale Bewältigungsmechanismen verstärken häufig emotionale Spannungen und Konflikte.

          Typische Symptome sind Wutausbrüche, Impulsivität, Angst, depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug oder oppositionelles Verhalten. Diese Symptome können das Lernen, soziale Beziehungen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ziel im psychotherapeutischen Setting ist es, Emotionsregulation und soziale Kompetenzen zu stärken, problematisches Verhalten zu reduzieren und die psychische Stabilität nachhaltig zu fördern.